Wir gratulieren!


Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an Vorkämpfer für die Menschenrechte in Belarus, Russland und der Ukraine.

Der renommierteste Friedenspreis der Erde geht an den inhaftierten belarussischen Menschenrechtsanwalt Ales Bjaljatzki, die russische Organisation Memorial und das ukrainische Center for Civil Liberties. Das gab das norwegische Nobelkomitee am Freitag in Oslo bekannt.

Die diesjährigen Preisträger repräsentierten die Zivilgesellschaft in ihren Heimatländern, sagte die Vorsitzende des Komitees, Berit Reiss-Andersen, bei der Preisbekanntgabe. Sie setzten sich seit vielen Jahren für den Schutz der Grundrechte der Bürger und das Recht ein, Machthabende zu kritisieren.

Mit der Organisation Memorial wird eine Organisation geehrt, mit der auch die Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt bereits zusammen gearbeitet hat.

Wir sind froh, dass die internationale Arbeit der inzwischen in Russland verbotenen Organisation damit eine ganz besondere Würdigung erhält.

Wir gratulieren allen Preisträgern sehr herzlich und hoffen, dass der Preis neue Energien für die so wichtige und wertvolle Arbeit weltweit freisetzen kann.

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