Geschichte und Natur erleben
Fast 40 Jahre lang trennte der „Eiserne Vorhang“ die Menschen in Ost und West – in Deutschland und Europa. Zäune, Mauern, Stacheldraht, Minen und Soldaten auf Wachtürmen machten die innerdeutsche Grenze schier unüberwindbar. Mit dem „Nationalen Naturmonument Grünes Band. Vom Todesstreifen zur Lebenslinie“ wird die Erinnerung an diese unmenschliche Grenze bewahrt, gleichzeitig aber auch das einzigartige Ökosystem geschützt. 37 Jahre nach der Grenzöffnung wollen wir mit zwei Exkursionen auf den Spuren der jüngeren deutschen Geschichte wandern und gleichzeitig die Natur hautnah erleben.
Die erste Exkursion führt am 13. Juni in die Altmark und an die Elbe. Der Tag startet mit einem Besuch des Grenzlandmuseums Schnackenburg in Niedersachsen. Die Wanderung führt dann über die Wüstung Stresow zum Grenzort Bömenzien in Sachsen-Anhalt. Unweit der Elbe befand sich das Dorf Stresow, das im Zuge des Grenzausbaus leergewohnt und geschleift wurde. Die Brachflächen sind heute Lebensraum von Dorngrasmücke, Neuntöter und Co. Hier wird uns Dieter Leupold über das Engagement des BUND am Grünen Band berichten. Am Nachmittag folgt ein Zwischenstopp in der Kirchengemeinde Arendsee, wo wir mit Zeitzeugen ins Gespräch kommen.
Wann? Samstag, 13. Juni 2026
Wo? Altmark: Schnackenburg, Stresow, Bömenzien
Treffpunkt / Abfahrt: 8:30 Uhr: Abfahrt ZOB Magdeburg über Arendsee nach Schnackenburg.
Zustiegsmöglichkeit in Arendsee.
Kosten: Der Eigenbeitrag pro Teilnehmerin/Teilnehmer der Touren beträgt 20 Euro bei Inanspruchnahme von Busfahrt und Imbiss, ohne Busanreise 10 Euro.
Anmeldeschluss: 4. Juni 2026