Geschichte und Natur erleben
Fast 40 Jahre lang trennte der „Eiserne Vorhang“ die Menschen in Ost und West – in Deutschland und Europa. Zäune, Mauern, Stacheldraht, Minen und Soldaten auf Wachtürmen machten die innerdeutsche Grenze schier unüberwindbar. Mit dem „Nationalen Naturmonument Grünes Band. Vom Todesstreifen zur Lebenslinie“ wird die Erinnerung an diese unmenschliche Grenze bewahrt, gleichzeitig aber auch das einzigartige Ökosystem geschützt. 37 Jahre nach der Grenzöffnung wollen wir auf den Spuren der jüngeren deutschen Geschichte wandern und gleichzeitig die Natur hautnah erleben.
Diese Exkursion führt am 19. September an die Eckertalsperre im Harz, die bei einer Wanderung umrundet wird. Die Grenze verlief während der deutschen Teilung mitten durch den Stausee. Auf der Staumauer zeugt eine Grenzsäule von diesem Teil der Geschichte. Lothar Engler wird aus seiner Zeit als BGS-Beamter berichten, das Grenzregime erklären und uns zu Orten von Fluchten führen. Nach einem gemütlichen Kaffetrinken in der "Rabenklippe" können zum Abschluss der Wanderung Luchse, die seit einigen Jahren wieder im Nationalpark ansässig sind, in einem Schaugehege bewundert werden.
Wann? Samstag, 19. September 2026
Wo? Harz: Eckertalsperre
Treffpunkt / Abfahrt: 8:00 Uhr: Abfahrt ZOB Magdeburg.
10:00 Uhr: Ankunft Luisenbank
Kosten: 20 Euro mit Busfahrt und Imbiss, ohne Busanreise 10 Euro.
Anmeldeschluss: 4. September 2026