Vortrag von Walter Martin Rehahn in der Reihe WAS MACHT DIE KUNST?
Jüdische Kunst aus drei Jahrtausenden
Man könnte denken, das Bilderverbot im Alten Testament (2. Mose 20,4) hätte eine jüdische Kunst unmöglich gemacht. Der Vortrag, gegliedert in sieben Kapitel, tritt den Gegenbeweis an. Beginnend bei den Tempelbauten Salomos und Herodes’ in Jerusalem wird dann der Bogen von frühen Synagogen im Orient zu ältesten ihrer Art in Europa geschlagen. Blicke auf kostbare Kultgeräte und mittelalterliche jüdische Buchkunst leiten über zu jüdischer Malerei im 19. und 20. Jahrhundert, die mit Namen wie Moritz Daniel Oppenheim (1800-1882), Max Liebermann (1847-1935), Marc Chagall (1887-1985) und Felix Nussbaum (1904-1944) verbunden ist.
Telefon 0345 6816038 oder 0345 51158660
heike.witzel@ekmd.de
Wann? Freitag, 10. Februar 2026,19:00 Uhr
Wo? Halle (Saale), Felicitas-von-Selmenitz-Haus, Puschkinstr. 27
Eintritt: 3.00 Euro
In Kooperation mit dem Evangelischen Kirchenkreis Halle-Saalkreis.