Vortrag von Walter Martin Rehahn in der Reihe WAS MACHT DIE KUNST?
Toledo war vom 6. bis 8. Jh. die Hauptstadt des Westgotenreiches und erlebte unter der Mauren-herrschaft (712-1085) eine erste Blütezeit. Später wurde sie zur Hauptstadt ganz Spaniens (bis 1561). Auf einem Hügel gelegen, der vom Tajo umflossen ist, gleicht Toldeo einem „halb geöffneten Granatapfel“, der mit köstlichen Kernen gefüllt ist, so ein Reisender im 18. Jh.: Gekrönt vor der grandiosen spätgotischen Kathedrale und dem Renaissancepalast Alcázar ist eine Fülle von historischen Gebäuden, Kirchen und Palästen über die labyrinthische Altstadt verteilt; zahlreiche Museen locken mit Kunstschätzen, nicht zuletzt mit Werken von El Greco, der hier bis 1614 lebte. Man kann Rainer Maria Rilke nur zustimmen – er fand die Stadt „in allem außerordentlich“.
Wann? Dienstag, 1. Dezember 2026, 19:00 Uhr
Wo? Halle (Saale), Felicitas von Selmenitz Haus, Puschkinstraße 27
Kosten: 3,- €
In Kooperation mit dem Evangelischen Kirchenkreis Halle-Saalkreis.